Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich

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Neuigkeiten

New Work Award: ZITiS ist auf der Shortlist Wir freuen uns über jede Stimme

Anfang März 2022 hat sich die ZITiS für den New Work Award beworben. Der Award wird von der NEW WORK SE - Hafen von XING und Marken wie kununu – verliehen. Basis unserer Bewerbung war, dass auch in einem behördlichen Umfeld, das von Strukturen geprägt ist, Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die Forschung und Entwicklung am Puls der Zeit ermöglichen, in denen neueste Technologien erprobt, Dinge unkonventionell angegangen und zukünftige Entwicklungen selbst begleitet werden. Der Ansatz „Behörde mit Start-Up-Mentalität“ ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig, da es so etwas vor Gründung der ZITiS in dieser Form weder im Behörden-Umfeld noch in der freien Wirtschaft gegeben hat.

Eine hochkarätige Jury hat alle Bewerbungen auf Herz und Nieren geprüft und wir haben nun die tolle Nachricht erhalten, dass wir auf der Shortlist gelandet sind - also quasi im Finale. Jetzt gibt es nur noch vier andere Bewerber, die den Sieg in der Kategorie „NEW WORK Pioneers in Public Institutions“ unter sich ausmachen. Wir haben ein kurzes "Bewerbungsvideo" erstellt: Hier geht's zum Video.

Abgestimmt werden kann bis 10. Juni hier: Link zum New Work Award.
In jeder der vier Kategorien kann eine Stimme für den jeweiligen Favoriten abgegeben werden. Dazu einfach ZITiS als Favoriten markieren. Unten am Bildschirm öffnet sich dann eine Leiste, in der man seine Mailadresse eingibt. Im Anschluss einfach über den zugesandten Link bestätigen.

Wir freuen uns über jede Stimme und alle Personen, die auf Social Media, LinkedIn & Co. die Werbetrommel für uns rühren (und die Daumen drücken).

ZITiS feiert 5. Geburtstag Parlamentarischer Staatssekretär Johann Saathoff und weitere hochrangige Gäste feiern mit uns

Zum 5. Geburtstag der ZITiS hat der Parlamentarische Staatssekretär im BMI, Herr Saathoff, im Namen von Frau Bundesinnenministerin Faeser ausgewählte Gäste in die Liegenschaft in der Zamdorfer Straße eingeladen, darunter hochrangige Personen der im Beirat der ZITiS vertreten Behörden.

Die Feierlichkeiten am 03. Mai begannen mit einem Video, in dem Herr Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, Herr Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Herr Dr. Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Frau Professorin Niehuss, Präsidentin der Universität der Bundeswehr in München sowie interne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Grußbotschaften sendeten. Die persönlichen Statements zeigen, dass sich die ZITiS zu einem anerkannten Partner in der deutschen Sicherheitsarchitektur entwickelt hat.

Hier geht's zum Video.

Im Anschluss folgten die Reden von Herrn Saathoff und Herrn Karl, Präsident der ZITiS, in denen vor allem die bisherigen Erfolge und Meilensteine der ZITiS betont wurden. Mit nun rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelte sich die ZITiS in nur fünf Jahren zu einem innovativen Dienstleister für die Sicherheitsbehörden und fasste in der deutschen und europäischen Sicherheitsarchitektur Fuß.

Danach ging es für die Gäste mit einem Rundgang durch die Liegenschaft weiter, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Stationen Projekte und Themen vorstellten, um den Besuchern die Aufgaben und Themen der ZITiS live vor Ort zu präsentieren. Insgesamt war es eine sehr schöne Feier – wir freuen uns auf die nächsten fünf Jahre (und viele weitere mehr).

Symbolische Eröffnung der neuen Büros durch Staatssekretär Dr. Markus Richter Nächster Meilenstein in der Geschichte der ZITiS

Staatssekretär Dr. Markus Richter und ZITiS-Präsident Wilfried Karl
Symbolische Eröffnung der neuen Büros durch Staatssekretär Dr. Markus Richter und ZITiS-Präsident Wilfried Karl (v.l.n.r.)

Im Sommer 2021 bezog die ZITiS weitere Büros in München und feierte damit einen nächsten Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte der Behörde. Schon nach etwas über vier Jahren seit Gründung der ZITiS konnten mehr als 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Behörde gewonnen werden, so dass die erste Liegenschaft mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Die neuen Räume befinden sich im Gebäudekomplex „NEO“ im Neubaugebiet Baumkirchen-Mitte und damit ganz in der Nähe der ersten Liegenschaft in der Zamdorfer Straße.

Am 22. Oktober eröffnete Staatssekretär Dr. Markus Richter (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) die neuen Büros offiziell. Nach der Begrüßung durch ZITiS-Präsident Wilfried Karl und einer kleinen Führung durch die neuen Räumlichkeiten im NEO wurde in einem ausführlichen Gespräch zusammen mit Vizepräsident und CTO Hans-Christian Witthauer und den Geschäftsfeldleitern unter anderem über die Rolle der ZITiS in der Cybersicherheitsstrategie des Bundes gesprochen. Anschließend hielt Herr Dr. Richter eine Ansprache an die Mitarbeitenden der ZITiS und durchschnitt am Ende des Besuches in einem kleinen Pressetermin symbolisch ein rotes Band.

„Ich bin von der ZITiS sehr beeindruckt. Die ZITiS ist ein Beweis für innovative Arbeitsfelder auch in der Verwaltung. Der Ansatz, wie ein Startup und als echte IT-Werkstatt zu agieren, die Zukunftstechnologien für andere Behörden nutzbar macht, zeichnet sich aus und spiegelt sich auch in den neuen Räumlichkeiten wider“, so Dr. Richter im Rahmen des Besuchs.

„Ich freue mich sehr über die neuen Büros, denn sie sind ein Beweis für unseren Erfolg. Schon nach etwas über vier Jahren nach unserer Gründung, bei der wir von Null angefangen hatten, ist unsere erste Liegenschaft zu klein geworden für die mittlerweile über 250 Kolleginnen und Kollegen“, sagte Wilfried Karl.

Vizepräsident und CTO Hans-Christian Witthauer ergänzte: „Gerade in der Anfangszeit der ZITiS wurde uns oft die Frage gestellt, wie wir auf diesem umkämpften Arbeitsmarkt bestehen wollen. Die Tatsache, dass wir jetzt schon neuen Raum für unser Personal finden mussten, zeigt: mit der richtigen Rekrutierungsstrategie und als attraktiver Arbeitgeber kann man durchaus sehr zahlreich die passenden Talente finden“.

ZITiS und Universität zu Lübeck schließen Forschungskooperationsvertrag ab Erstes Forschungsprojekt steht in den Startlöchern

Wilfried Karl, Präsident der ZITiS, und Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck, unterzeichnen den gemeinsamen Forschungskooperationsvertrag.
Wilfried Karl, Präsident der ZITiS, und Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck, unterzeichnen den gemeinsamen Forschungskooperationsvertrag. Foto: Vivian Upmann (Universität zu Lübeck)

Am 25.08. unterzeichneten Frau Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Präsidentin der Universität zu Lübeck, und Wilfried Karl, Präsident der ZITiS, einen gemeinsamen Forschungskooperationsvertrag. Diese Rahmenkooperationsvereinbarung schafft die Grundlage für einen einfachen Austausch zwischen der Universität und ZITiS sowie gemeinsame Forschungsprojekte. Weitere Vorteile für beide Seiten sind unter anderem der Zugang zu Forschungsgruppen und –netzwerken sowie hochspezialisierten Laboren, die Nachwuchsförderung, Betreuung von Praktika und Abschlussarbeiten, sowie weitere Möglichkeiten für Gastvorträge in Vorlesungsreihen oder spezielle Lehrveranstaltungen an der Universität.

„Ich freue mich sehr über den Vertrag, der ZITiS noch stärker als exzellenten Partner in der Forschungslandschaft etabliert“, so Wilfried Karl. Frau Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach ergänzt: „ZITiS und die Universität zu Lübeck haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich zusammengearbeitet, zum Beispiel durch eine Lehrveranstaltung zum Thema Reverse Engineering. Darauf können wir nun auf- und unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen.“

Direkt im Anschluss an die Unterzeichnung wurde auch gleich das erste gemeinsame Forschungsprojekt gestartet, das mit einer Laufzeit von drei Jahren Forschungsfragen rund um Reverse Engineering mit dem Fokus auf kryptographische Funktionen und forensische Untersuchungen betrachtet.

Forschungskooperationsvertrag mit Universität der Bundeswehr München Exzellente Forschung braucht starke Partner

Prof. Merith Niehuss und ZITiS Präsident Wilfried Karl
Prof. Dr. Merith Niehuss und ZITiS Präsident Wilfried Karl bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Um die bereits sehr gute bestehende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, unterzeichneten Frau Prof. Dr. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, und Wilfried Karl, Präsident der ZITiS, am 30. Juni 2021 eine Kooperationsvereinbarung für den Bereich der Forschung.
Bei der Vereinbarung geht es um die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit beider Institutionen. Im Fokus stehen hierbei insbesondere die Kooperationsfelder Forschung und Entwicklung von Methoden sowie Produkten mit Bezug zur digitalen Forensik, Kryptoanalyse, Big Data Analyse und Telekommunikationsüberwachungstechnik.
Ziel ist es, durch den engen Austausch gemeinsame Synergien zu nutzen und spezielles Knowhow aufzubauen, um die Cyberfähigkeiten der Behörden des Bundes mit Sicherheitsaufgaben weiter zu stärken.

Start des Horizon 2020 Forschungsprojekts UNCOVER

Vor Kurzem startete das Forschungsprojekt „UNCOVER - Development of an efficient steganalysis framework for UNCOVERing hidden data in digital media“, an dem die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) beteiligt ist. UNCOVER wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 als Verbundforschungsprojekt für Forschungs- und Innovationsmaßnahmen gefördert. Das Konsortium, bestehend aus 22 Partnern aus neun europäischen Ländern, hat sich das Ziel gesetzt, die Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden bei der Erkennung versteckter Informationen in Daten („Steganalyse“) zu erweitern. ZITiS engagiert sich in sechs der neun Arbeitspakete und wird im Rahmen des Projektes einen wesentlichen Beitrag zur Forschung im Bereich der Steganalyse leisten. Das Projekt mit einer Laufzeit von 36 Monaten wird durch das Forschungsrahmenprogramm mit ca. 6,9 Mio. Euro gefördert.

Über UNCOVER
Im Vordergrund des Projektes stehen die Bedürfnisse der Strafverfolgungsbehörden, versteckte Informationen in Daten zu erkennen. Dazu haben sich die Partner im Rahmen von UNCOVER zusammengefunden, um die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben und die Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden in der Steganalyse digitaler Medien zu erhöhen. Die entwickelten Tools zur Detektion und Analyse werden auf einer Plattform integriert und den Strafverfolgungsbehörden bereitgestellt. Regelmäßige Feedback-Zyklen mit Straf­verfolgungs­be­hör­den, wissenschaftlichen Einrichtungen und externen Stakeholdern stellen sicher, dass die entwickelten Lösungen in der täglichen Ermittlungsarbeit der Strafverfolgungsbehörden Anwendung finden.

Projektziele
Ziel des Projektes ist, die bestehenden Analysemöglichkeiten zu erweitern und den Strafverfolgungsbehörden nutzerfreundliche, datenschutzkonforme Tools zur Erkennung und Analyse von steganographischen Daten zur Verfügung zu stellen, die die Anforderungen bei der Sicherung von Beweismitteln berücksichtigen. Die UNCOVER-Partner wollen hierbei folgende Ziele erreichen:

  1. Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Stands der Forschung im Bereich der Steganalyse
  2. Entwicklung, Test und Evaluation von Tools für die Fallarbeit der Strafverfolgungsbehörden
  3. Analyse und Implementierung geeigneter Maßnahmen für sicherheitsrelevante, ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Belange
  4. Vernetzung mit relevanten Projekten und Initiativen im Forschungsumfeld

KONSORTIUM
Das UNCOVER-Konsortium besteht aus 22 multidisziplinären Partnern aus neun verschiedenen europäischen Ländern und wird von der Königlichen Militärakademie in Brüssel koordiniert. Das Konsortium umfasst sieben Strafverfolgungsbehörden, zwei staatliche forensische Institute, führende Forscher auf diesem Gebiet aus acht Universitäten und Forschungsinstituten, sowie drei KMUs und zwei Industrieunternehmen.

Weitere Informationen:
Online: www.uncoverproject.eu
Twitter: @UNCOVER_Project

ZITiS4Sternstunden: Unsere Spendenaktion

Im Dezember starteten wir die Spendenaktion „ZITiS4Sternstunden“, um die in München ansässige Organisation Sternstunden e.V. zu unterstützen. Bis Weihnachten spendeten unsere Mitarbeiter*innen insgesamt stolze 1.760€, die zu 100% in die Kinderhilfsprojekte des Fördervereins fließen.

„In einem Jahr wie diesem ist es besonders wichtig, ein Zeichen für Zusammenhalt und Mitgefühl zu setzen. Umso mehr freue ich mich über diesen tollen Betrag und das Engagement, mit dem wir schnell und unbürokratisch bei Sternstunden e.V. helfen konnten“, so Wilfried Karl, Präsident der ZITiS.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Unterstützer*innen. Gerade in der Corona-Pandemie sind die Spenden für Kinder aus einkommensschwachen Familien und in Not ein riesiges Geschenk.

Mehr zu Sternstunden e.V.: https://www.sternstunden.de/

ZITiS und Bitkom identifizieren künftig Technologietrends für Sicherheitsbehörden

Damit Sicherheitsbehörden in Zukunft ihre Aufgaben noch besser erfüllen können als heute schon, müssen sie den Anschluss an die technologische Entwicklung behalten. Essentiell ist dafür auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden und der Digitalwirtschaft, eine gemeinsame Vernetzung von Staat und Wirtschaft auf dem Gebiet der technologischen Trendforschung. Aus diesem Grund haben ZITiS und Bitkom eine Kooperation vereinbart, um ein gemeinsames Verständnis von technologischen Trends zu schaffen, die für die Sicherheitsbehörden relevant sind. Darüber hinaus können gemeinsam Synergien zwischen Wirtschaft und Verwaltung generiert, Wissenspotenziale ausgetauscht und genutzt sowie zusammen Projekte, zum Beispiel Trendanalysen, realisiert und ein Expertennetzwerk aufgebaut werden. Dieser gemeinsame Wissensaufbau ist ein wichtiger Baustein für die digitale Souveränität der Sicherheitsbehörden.

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Fachartikel

Hier finden Sie Fachartikel aus allen Arbeitsbereichen von ZITiS.

FAQ

Warum gibt es ZITiS?

Unsere digitale Welt birgt Chancen und Risiken. Viele Technologien verbessern zum Beispiel den Datenschutz und die Datensicherheit und sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch Kriminelle und Terroristen missbrauchen genau diese Technologien für ihre Zwecke. Zudem erfordern die kurzen Entwicklungszyklen im Soft- und Hardwarebereich eine kontinuierliche und innovative Weiterentwicklung der technischen Fähigkeiten der Sicherheitsbehörden. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) als Teil der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland errichtet.

Was macht ZITiS?

Die Aufgaben von ZITiS orientieren sich am Bedarf der Sicherheitsbehörden. Sie umfassen Entwicklung, Beratung und Forschung in den Bereichen digitale Forensik, Telekommunikationsüberwachung, Kryptoanalyse, Big Data Analyse sowie technische Fragen der Kriminalitätsbekämpfung, Gefahren- und Spionageabwehr. ZITiS hat selbst jedoch keine Eingriffsbefugnisse.

Welche Menschen passen zu ZITiS?

ZITiS sucht Fachleute mit Innovationsgeist und Biss. Gefragt sind Spezialistinnen und Spezialisten, Expertinnen und Experten sowie kreative Köpfe, die den Dingen auf den Grund gehen. Die erst zufrieden sind, wenn sie die Antwort auf eine verzwickte technische Fragestellung gefunden oder eine komplexe technologische Herausforderung geknackt haben. Wir bieten viele Gelegenheiten, das eigene Arbeitsumfeld mitzugestalten und Forscherdrang sowie Erfindungsgabe auszuleben.

Was bietet ZITiS den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

Sehr viel. Im Mittelpunkt stehen dabei sicher die besonderen fachlichen Herausforderungen und die technischen Möglichkeiten bei ZITiS. Zudem der Austausch auf Augenhöhe mit Kolleginnen und Kollegen vom Fach und mit internationalen Expertinnen und Experten. Gleichzeitig bieten wir eine Vielfalt an Möglichkeiten, Arbeit eigenverantwortlich zu gestalten. Erfindergeist und Kreativität brauchen schließlich Raum, um überhaupt wirken zu können. Diesen Freiraum bieten wir.

Kann man bei ZITiS verbeamtet werden?

Kann man, muss man aber nicht. Die Beamtenlaufbahn ist nur eine mögliche Option, die wir anbieten. Zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten klären wir jeweils individuell den besten Karriereweg. Auch nach der Einstellung ist eine Verbeamtung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich möglich.

Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet ZITiS an?

Wir bieten in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr in Neubiberg Studienplätze für die Studiengänge „Cyber-Sicherheit“, „Informatik“ und „Technische Informatik und Kommunikationstechnik“ an. ZITiS übernimmt dabei die Kosten für das Studium und die Studierenden sind im Anschluss unbefristet, aber mindestens für fünf Jahre, bei ZITiS angestellt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Warum ist ZITiS in München?

Ausschlaggebend ist für uns die Ansiedlung in einer Hochtechnologieregion. „Isar Valley“ ist eine inoffizielle, aber treffende Bezeichnung für München und Umgebung als IT- und Technologie-Spitzenstandort in Europa. Das liegt vor allem an der hohen Dichte an Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie einer starken Industrie und Wirtschaft. Weiterer Vorteil für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Auch in Sachen Lebensqualität führt München regelmäßig die Ranglisten an – und das liegt nicht nur an den zahlreichen Biergärten und Parks der Stadt und der Nähe zu den Alpen sowie zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, sondern auch an hervorragenden Bildungs- und Verkehrsangeboten und vielem mehr.

Wofür steht das Logo von ZITiS?

Das Signet des ZITiS-Logos besteht aus pfeilförmigen sechs Elementen. Diese stehen fest zusammen und zeigen nach oben. Das steht für den positiven Teamgeist unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jedes Element hat dabei seinen festen Platz und die Formen der Elemente passen zusammen - wie ein Team, in dem jeder seine Aufgabe wahrnimmt. Der Abstand zwischen den Elementen erzeugt wiederum eine eigene Weißform. Eine Art Zickzack-Raster. So betrachtet man bei ZITiS die Aufgaben. Nicht geradeaus, sondern mit Kreativität und in allen Richtungen.

Rechtliche Grundlage

ZITiS wurde mit Errichtungserlass vom 6. April 2017 (GMBl 2017, S. 274) als nicht-rechtsfähige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat errichtet. Sie nimmt selbst keine Aufgaben der Polizei oder Nachrichtendienste wahr und hat keine Eingriffsbefugnisse.

Errichtungserlass ZITiS (PDF, 131KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Personal und Etat

Für das Jahr 2021 sind insgesamt 309 Planstellen vorgesehen. Im Haushalt 2020 waren 245 Planstellen (Soll) und 53,597 Millionen Euro Sachmittel vorgesehen.

Gesetzliche Grundlage, Aufsicht und Kontrolle

Der Errichtungserlass ist im gemeinsamen Ministerialblatt der Bundesministerien am 20.4.2017 veröffentlicht (GMBl Nr.15, 2017, Seite 274, ISSN 0939-4729). ZITiS ist weder eine polizeiliche, noch eine nachrichtendienstliche Stelle. Sie hat folglich keine derartigen Befugnisse.
Wie andere staatliche Stellen arbeitet ZITiS auf Basis bestehender Gesetze und Vorschriften und unterliegt der Kontrolle durch verschiedene Institutionen.

Verwaltungskontrolle

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat übt die Dienst- und Fachaufsicht über die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich aus.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wacht über die Einhaltung und Umsetzung von geltenden Datenschutzvorschriften. Er verfügt bei seiner Tätigkeit über das Recht zur Akteneinsicht.

Berichterstattungen über die Tätigkeit von ZITiS finden sowohl vor dem Haushaltsausschuss als auch vor dem Ausschuss für Inneres und Heimat statt. Darüber hinaus prüft der Bundesrechnungshof (BRH) die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes, also auch die ZITiS,. und unterrichtet das Parlament sowie das BMI über das Ergebnis seiner Prüfung. Der Haushalt von ZITiS wird jährlich im Gesetz über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das jeweilige Haushaltsjahr veröffentlicht.

Parlamentarische Kontrolle

Die parlamentarische Kontrolle von ZITiS findet durch Debatten, Aktuelle Stunden, Dringliche Anfragen sowie durch Kleine und Große Anfragen im Deutschen Bundestag statt. Auch durch Berichterstattungen vor dem Innenausschuss, dem Haushaltsausschuss und gegebenenfalls vor einem Untersuchungsausschuss wird Kontrolle ausgeübt.

Gerichtliche Kontrolle

Die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung und die Unabhängigkeit der Gerichte gehören zu den Säulen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (fdGO). ZITiS wird ausschließlich auf der Basis der geltenden Gesetze, Verwaltungs- und Dienstvorschriften tätig und kann durch unabhängige Gerichte überprüft werden.

Öffentliche Kontrolle

Medien und ihre Berichterstattung entfalten eine große Kontrollwirkung, ebenso wie die Kontrolle durch die Öffentlichkeit. Bürgerinnen und Bürger können durch direkte oder indirekte Eingaben und Anfragen Auskünfte erlangen und Petitionen einreichen, die vom Petitionsausschuss des Bundestags behandelt werden.

Der Anspruch von ZITiS ist, so transparent wie möglich zu sein. Diese Transparenz hat jedoch dort ihre Grenzen, wo die Auftragserfüllung der Sicherheitsbehörden gefährdet wird. In diesen Fällen muss das Bekanntwerden von Methoden, Systemen oder Produkten sowie spezifischer Informationen zur Tätigkeit, Methodik und konkreten technischen Fähigkeiten der Sicherheitsbehörden des Bundes zuverlässig unterbunden werden.