Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Auf unserer Webseite kommen ausschließlich technisch erforderliche Cookies zum Einsatz. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

Fenster schließen

Navigation und Service

Wer
wir sind

Wir sind die zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich.

Die Herausforderungen, vor denen die Behörden des Bundes mit Sicherheitsaufgaben vor allem im Hinblick auf informationstechnische Fähigkeiten stehen, haben in den letzten Jahren eine immer stärkere Dynamik erfahren. Unsere Gesellschaft wird digitaler, und das immer schneller. Wir alle nutzen die Vorzüge der Digitalisierung – sichere Kommunikation, mobiles Computing, sichere Datenhaltung. Das gilt leider aber auch für Kriminelle oder Terroristen, die diese Technologien für ihre Zwecke missbrauchen. Ermittlungs- und Aufklärungsarbeit muss sich deshalb immer wieder anpassen, immer am Puls der Zeit bleiben und es ist wichtiger als je zuvor, neue Wege, neue Werkzeuge zu entwickeln und zu erforschen.

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) ins Leben gerufen, um die Herausforderungen unserer immer komplexer werdenden Welt beantworten zu können. ZITiS unterstützt die Sicherheitsbehörden Deutschlands, indem wir technisches Know-how bündeln. Durch unsere Expertise schaffen wir Werkzeuge und Lösungen, die für deren Aufgabenerfüllung unverzichtbar sind.

ZITiS hat deshalb eine zentrale Bedeutung, sowohl um die Zukunftsfähigkeit der Sicherheitsbehörden Deutschlands zu sichern, als auch für die digitale Souveränität Deutschlands.

Wir sind ZITiS

Was ist ZITiS

ZITiS Trailer

Aufgaben

ZITiS bedient die Sicherheitsbehörden Deutschlands mit Forschung und Entwicklung in den Bereichen Digitale Forensik, Telekommunikationsüberwachung, Krypto- und Big Data Analyse sowie zu Fragen der Kriminalitätsbekämpfung, Gefahren- und Spionageabwehr, hat selbst aber keine Eingriffsbefugnisse

Forschung & Entwicklung

ZITiS entwickelt und testet Strategien, technische Lösungen sowie Werkzeuge mit Cyberbezug und gemeinsame Projekte für die deutschen Sicherheitsbehörden. Selbstverständlich definieren die gesetzlichen Vorgaben den Rahmen für technische Entwicklungen.

Die Grundlage von unserer Entwicklungsarbeit ist ein Jahresarbeitsprogramm, das mit dem Bundeskriminalamt, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bundespolizei abgestimmt wird. Darüber hinaus blicken wir mit anwendungsbezogener Forschung weiter in die Zukunft, sind Partner für Forschung und Wissenschaft und bearbeiten Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten, staatlichen Stellen, Instituten und Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene.

Unterstützung und Beratung

Cyberbezogene Lösungen zu aktuellen Fragestellungen und Knowhow zu Technologien wie 5G sind auf verschiedene Stellen in Bund und Ländern verteilt, viele der technischen Herausforderungen der einzelnen Behörden überschneiden sich. Die meisten Herausforderungen im Cyberbereich erfordern zudem eine Vielzahl von Kompetenzen unterschiedlicher Fachdisziplinen für ihre Lösung. ZITiS bündelt das Fachwissen und berät die Sicherheitsbehörden umfassend in technischen und strategischen Fragen. Die Expertinnen und Experten in den verschiedenen Disziplinen sitzen bei uns an einer Stelle und können sich leicht gegenseitig ergänzen. Hinzu kommen übergreifende Dienstleistungen wie zentrale Wissensdatenbanken und Qualitätssicherung eingesetzter Produkte.

Innovative Lösungen im Dienst der inneren Sicherheit

Ein strategisches Ziel von ZITiS ist das frühzeitige Erkennen technologischer Trends. Innovation und Geschwindigkeit sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Als Teil der Cyber-Sicherheitsstrategie Deutschlands übernimmt ZITiS eine zentrale Rolle bei der Erforschung und Entwicklung von Lösungen mit Cyberbezug.

Im Einsatz benötigen Sicherheitsbehörden oft Lösungen und Know-how aus verschiedenen Bereichen. ZITiS führt diese Kompetenzen zusammen und behält den Überblick. Die Disziplinen und Projekte, in denen ZITiS forscht, entwickelt und berät, sind extrem vielseitig und alles, nur nicht langweilig.

ZITiS arbeitet in Netzwerken. National wie international stehen wir im Austausch mit den führenden Köpfen unserer Fachgebiete. Wir pflegen Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Behörden oder Unternehmen. Gerade durch die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Industrie schaffen wir Synergien für eine effektivere Weiterentwicklung der Technik für die Sicherheitsbehörden.

Leitung

Sicherheitsbehörden müssen immer am Puls der Zeit bleiben, was Technik und Methodik für Ermittlung und Aufklärung betrifft. Zudem überschneiden sich viele der technischen Herausforderungen der einzelnen Behörden, auch wenn die Aufgaben unterschiedlich sind. ZITiS bündelt die Fachexpertise, forscht zentral an neuen Technologien und bietet die bestmögliche Unterstützung für eine in Zukunft noch bessere Handlungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden.

Wilfried Karl Präsident
Porträt von Wilfried Karl

Innovation ist das Kernelement unserer täglichen Arbeit, bei der wir technologische Trends früh erkennen und daraus den Sicherheitsbehörden schnell und effizient hochmoderne Lösungen anbieten. Unser Erfolgsfaktor dafür sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hans-Christian Witthauer Vizepräsident & CTO
Porträt von Hans-Christian Witthauer

Digitale Forensik

Smartphones, Tablets und Laptops sind für straffällige Personen nicht nur lohnende Ziele, sondern auch Mittel zur Durchführung von Straftaten. ZITiS unterstützt in Abstimmung mit seinen Bedarfsträgern die Erforschung und Entwicklung neuer Methoden zur forensischen Sicherung digitaler Asservate. Diese Methoden bilden die Grundlage für die gerichtsfeste Verwertung digitaler Spuren und beinhalten sowohl softwaretechnische Methoden als auch spezielle Hardwarelösungen. Durch die breite Verwendung von Verschlüsselungstechnik ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Kryptoanalyse notwendig. Im Umgang mit der Menge digitaler Spuren ist zudem eine gute Fachkenntnis im Bereich Big Data unerlässlich. Geschäftsfeldleitung Digitale Forensik

In vielen Unternehmen ist man als Entwicklerin oder Entwickler mit Routineaufgaben und eng abgegrenzten Themenfeldern konfrontiert. Bei ZITiS hingegen bietet sich mir ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsgebiet. Aufgrund unserer Aufgaben habe ich stets die Chance, neueste Technologien zu erproben und zukünftige Entwicklungen selbst zu begleiten.Dr. Andreas Attenberger, Forschungsleitung Digitale Forensik

Porträt von Andreas Attenberger

Telekommunikationsüberwachung

Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) ist bei schweren Straftaten, vor allem im Bereich der organisierten Kriminalität und des Terrorismus, ein wichtiges Ermittlungsinstrument. ZITiS selbst verfügt über keine eigenen Befugnisse zur TKÜ, erforscht und entwickelt jedoch neue Methoden und Strategien, stellt Werkzeuge bereit und berät die Behörden bei der Durchführung ihrer gesetzlichen Aufgaben. Durch die breite Verwendung von Verschlüsselungstechnik ist hier eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitsfeld Kryptoanalyse notwendig. Außerdem erfordert der Umgang mit enormen Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen eine solide Fachkenntnis im Bereich Big Data. Geschäftsfeldleitung TKÜ

ZITiS bietet mir viele Möglichkeiten, um unterschiedlichste Themen voranzutreiben und tolle interessante technische Lösungen zu erarbeiten. Durch übergreifende Aufgaben mit anderen Bereichen erhält man immer einen Blick über den Tellerrand, was das tägliche Arbeiten sehr spannend gestaltet. Auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir sehr wichtig und hier hat ZITiS die besten Voraussetzungen geschaffen. Christine Krüger, Senior Expert TKÜ

Porträt von Christine Krüger

Kryptoanalyse

Kryptografie dient eigentlich dem Schutz von Daten und Privatsphäre. Sie bietet straffälligen Personen jedoch auch die Möglichkeit, verdeckt zu kommunizieren, zu handeln oder sich der Strafverfolgung zu entziehen. ZITiS berät und unterstützt Bedarfsträger im Umgang mit verschlüsselten Daten. ZITiS ist es möglich, mithilfe hochmoderner Labore für die Bedarfsträger anwendbare Methoden zu entwickeln und ihnen zur Verfügung zu stellen. Innerhalb von ZITiS unterstützt das Fachpersonal für Embedded Security sowie Reverse Engineering insbesondere Projekte in der Digitalforensik und Telekommunikationsüberwachung. Für komplexe Angriffe und den Einsatz von High-Performance-Computing werden die Spezialisteninnen und Spezialisten des Bereichs Big Data hinzugezogen. Axel Treßel, Geschäftsfeldleitung Kryptoanalyse

Porträt von Axel Treßel

Auf den ersten Blick scheint vieles in der Informations- und Computertechnik äußerst kompliziert. Die Ästhetik darin zu erkennen und Zusammenhänge zu begreifen, ist eine Faszination für sich. Schon als Kind wollte ich so viel wie möglich von Natur und Technik verstehen. Jetzt fühle ich beruflich Verschlüsselungstechniken auf den Zahn und beschäftige mich jeden Tag mit den zugrundeliegenden Ideen. Bei ZITiS habe ich eine Arbeitsumgebung, die meine Talente fördert und ein Team, das meine Interessen teilt. Peter Baumgartner, Hardwareingenieur Kryptoanalyse

Porträt von Peter Baumgartner

Big Data Analyse

Früher hinterließen Kriminelle „analoge“ Fingerabdrücke, heutzutage Unmengen digitaler Spuren. Diese auszuwerten, relevante von irrelevanten Daten zu unterscheiden, sie richtig zu deuten und damit Straftaten zu verhindern oder aufzuklären, ist für Sicherheitsbehörden keine leichte Aufgabe. ZITiS erforscht und entwickelt Methoden, um die Sicherheitsbehörden im Umgang mit großen Datenmengen zu unterstützen. Die Anwendungsgebiete sind ebenso unterschiedlich wie die zu analysierenden Daten. Daher sind hier sowohl Sachverständige der Datenanalyse als auch des High Performance Computings angesiedelt. Forschungs- und Entwicklungsthemen orientieren sich am Bedarf von Digitalforensik und TKÜ. Zudem ist das HPC ein essenzieller Bestandteil der angewandten Kryptoanalyse. Geschäftsfeldleitung Big Data Analyse

Ich finde es immer reizvoll, neues Wissen durch Forschung zu schaffen. Für mich ist wichtig, dass die Forschung einen Mehrwert für die Gesellschaft bietet. Ich möchte die handfesten Ergebnisse meiner Arbeit erleben. Was bewirkt sie überhaupt? Was haben die Menschen von ihr? Was bewege ich? Hier bei ZITiS kann ich sagen: eine Menge. Dr. Eleanor Hobley, Referentin Forschungsstrategie und Forschungsökosysteme

Porträt von Eleanor Hobley

Zentrale Services

Hier werden alle Services bereitgestellt, die die Organisation zur Erledigung ihrer vielfältigen Aufgaben benötigt. ZITiS ist darauf ausgelegt, Innovationen zu fördern und tagtäglich möglich zu machen. Um den Erfolg unserer Behörde sicherzustellen, arbeiten wir agil, ergebnisorientiert und stets im Sinne unserer Beschäftigten. Mit unserer Fachexpertise in den Bereichen Personal, IT, Organisation und Infrastruktur sowie Recht und Finanzen ist dieser Bereich nicht nur die Serviceeinheit unserer Behörde, sondern auch ein Kernstück der ZITiS. Hans-Christian Witthauer, Vizepräsident und CTO

Porträt von Hans-Christian Witthauer

Gehörlose Menschen haben in der Arbeitswelt oft Probleme. Bei ZITiS habe ich einen Arbeitgeber, der mich voll unterstützt. Hier spielen Dinge wie Herkunft oder Status keine Rolle. Die Kolleginnen und Kollegen sind entspannt und besuchen sogar angebotene Gebärdensprachkurse. Deshalb sind wir insgesamt eine in jeder Hinsicht richtig bunte Truppe. Dirk Reinhard, Rechnungsbearbeiter

Porträt von Dirk Reinhard

Forschungsprojekte

Logo Brillant

Im Rahmen des Projekts Brillant sollen in den kommenden drei Jahren bei der ZITiS sukzessive verschiedene Services für eine Koordinierungsstelle für Cybersicherheitsforschung im Gebiet Handlungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden erarbeitet und pilotiert werden. Das übergeordnete Ziel der Koordinierungsstelle ist die Stärkung der Rolle der deutschen Sicherheitsbehörden in der Forschung. Der thematische Fokus liegt dabei stets auf Sicherheitsforschung mit Cyberbezug sowie dem selbstbestimmten und zukunftssicheren Handeln der Sicherheitsbehörden.

Hintergrund
Förderung von Forschung und Innovation in den Bereichen Cybersicherheit sowie selbstbestimmtes und zukunftssicheres Handeln der Sicherheitsbehörden findet national und international in unterschiedlichen Förderprogrammen statt. Eine häufige und wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Programmen ist die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Sicherheitsbehörden in einem Forschungsverbund.
Die Hürden, die zwischen einem Bedarf im operativen Alltag, der Überführung in eine Forschungsidee und der konkreten Umsetzung in einem Projekt stehen, können allerdings groß erscheinen: Wo sitzen die Experten und Expertinnen für bestimmte Themen? Wie entwickelt man aus einem konkreten Bedarf ein Konzept für ein mehrjähriges Forschungsprojekt? Welche Förderprogramme passen zur Projektidee? Wie schreibt man einen erfolgreichen Antrag auf Fördermittel?

Projektziele
Hier setzt das Anfang 2021 gestartete Projekt Brillant an: Im Rahmen des Projekts sollen in den kommenden drei Jahren bei der ZITiS sukzessive verschiedene Services für eine Koordinierungsstelle für Cybersicherheitsforschung im Gebiet Handlungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden pilotiert und aufgebaut und somit die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung in diesem Bereich unterstützt werden.
Das übergeordnete Ziel der Koordinierungsstelle besteht darin, die Rolle der deutschen Sicherheitsbehörden in der Forschung zu stärken. Der thematische Fokus liegt dabei stets auf Sicherheitsforschung mit Cyberbezug sowie dem selbstbestimmten und zukunftssicheren Handeln der Sicherheitsbehörden.
Zur Zielgruppe des Projekts zählen primär die forschenden Bedarfsträger der ZITiS, jedoch auch Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die Interesse an einer Forschungskooperation oder einem Verbundprojekt mit Sicherheitsbehörden haben.
Das Service-Angebot einer solchen Koordinierungsstelle soll sukzessive aufgebaut werden:

2021

  • FörderFenster: Newsletter zu aktuellen Fördermöglichkeiten in der Cybersicherheitsforschung
  • Partnering Events: Veranstaltungen zur Vernetzung von Sicherheitsbehörden und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel, schlagkräftige Konsortien für Drittmittelanträge zu bilden

2022

  • Anlaufstelle bei Projektideen: Unterstützung bei der Suche nach passenden Fördermitteln und Partnern zur Konsortialbildung
  • Informationssammlung: beispielsweise Übersicht zu Kompetenzen der Forschungseinrichtungen mit Cyberbezug

2023

  • Sammlung und Einbringung von Forschungsbedarfen der Sicherheitsbehörden
  • Antragssupport: Unterstützung der Sicherheitsbehörden bei Projektanträgen

Haben Sie Interesse an einem unserer Services oder möchten Sie über die Entwicklungen des Projekts auf dem Laufenden gehalten werden? Dann melden Sie sich gern bei uns.

E-Mail: FoKo@zitis.bund.de

Logo Projekt UNCOVER

Immer häufiger wird die Nutzung von Verfahren zum Verbergen von Daten in einem Trägermedium, sogenannter Steganographie, im Rahmen von Straftaten beobachtet. Hierdurch können Informationen in vermeintlich unschuldig aussehenden digitalen Mediendateien, wie Bildern, Video, Audio- und Textdateien, versteckt und übermittelt werden.

Mit der Zielsetzung, die Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden bei der Erkennung dieser versteckten Informationen in Daten zu erhöhen, startete im Mai 2021 das Projekt UNCOVER mit einer Laufzeit von drei Jahren. UNCOVER wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des EU-Förderprogramms für Forschung und Innovation, Horizon 2020, mit insgesamt knapp 7 Millionen Euro gefördert. Das aus 22 europäischen Partnern bestehende Konsortium, zu dem Strafverfolgungsbehörden, forensische Institute, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen gehören, hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt:

Zunächst sollen bestehende steganographische Tools gesammelt und ausgewählte Programme eingehend analysiert werden, um wichtige Erkenntnisse über deren Funktionsweise zu gewinnen. Aufbauend auf diesen Einblicken werden Tools zur Detektion und Analyse entwickelt, in eine Plattform integriert und den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung gestellt. Ziel hierbei ist es, möglichst genaue, robuste und universelle Methoden zu entwickeln, die steganographische Einbettungstechniken erkennen und somit die technischen Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden verbessern. Regelmäßige Feedback-Zyklen mit Strafverfolgungsbehörden, wissenschaftlichen Einrichtungen und externen Stakeholdern stellen sicher, dass die entwickelten Lösungen in der täglichen Ermittlungsarbeit der Strafverfolgungsbehörden optimal eingesetzt werden können.

ZITiS engagiert sich in sechs der neun Arbeitspakete und wird im Rahmen des Projektes einen wesentlichen Beitrag zur Forschung im Bereich der Steganalyse leisten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Projektwebsite: https://www.uncoverproject.eu/
Twitter: https://twitter.com/UNCOVER_EU
Linkedin: https://www.linkedin.com/in/uncover-project-6bb212214/

Logo Forschungsprojekt KISTRA

Das Forschungsprojekt KISTRA (Einsatz von KI zur Früherkennung von Straftaten) ist am 01.07.2020 gestartet. Ziel ist die Erforschung der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den ethisch und rechtlich vertretbaren Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Sicherheitsbehörden zur frühzeitigen Erkennung und Prävention von Straftaten der Hasskriminalität.

An dem dreijährigen Projekt beteiligt sich ein Konsortium aus neun Partnern, geleitet von der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS). KISTRA zeichnet sich durch die interdisziplinäre Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Endanwendern aus. Neben ZITiS und dem Bundeskriminalamt (BKA), das zugleich Partner und Endanwender ist, sind sieben weitere Partner am Projekt beteiligt: die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Ludwig-Maximilians-Universität München, Munich Innovation Labs GmbH, die RWTH Aachen University, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Darmstadt und die Universität Duisburg-Essen. Das Forschungsprojekt verfügt über ein Gesamtbudget von 2,98 Millionen Euro.

Die Ergebnisse von KISTRA werden sowohl sozialwissenschaftliche, ethische und rechtliche Gutachten umfassen sowie technische Lösungen, zum Beispiel Softwaredemonstratoren. Neben der direkten Anwendung beim BKA können auch weitere Behörden mit Sicherheitsaufgaben von den Ergebnissen profitieren.

Das Vorhaben fußt auf der „Schutz vor Kriminalität und Terrorismus“-Initiative des nationalen Sicherheitsforschungsprogrammes beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und will die Entwicklung rechtskonformer KI und Verfahren zur Erfassung und Bewertung sicherheitsrelevanter Inhalte im Internet voranbringen.

KISTRA erforscht die mögliche Anwendung von KI in Sicherheitsbehörden in einem ganzheitlichen Ansatz. Zu den übergeordneten Zielen gehören unter anderem:

  • die Betrachtung der Rechtmäßigkeit und der ethischen Vertretbarkeit der angestrebten KI-Lösungen und daraus resultierende Methoden für Sicherheitsbehörden,
  • die Erkennung und sozialwissenschaftliche Betrachtung politisch motivierter Hassreden und „Hasskriminalität“ im Internet,
  • die Erarbeitung und Implementierung von adaptiven KI-Methoden zur Unterstützung der polizeilichen strafrechtlichen Bewertung von Vorgängen die Hasskriminalität betreffen, sowie
  • die ganzheitliche Betrachtung der einzelnen technischen Komponenten und wissenschaftlichen Ergebnisse und deren Übertragung in eine technische Gesamtlösung (Framework).
Logo Forschungsprojekt DIGFORASP

Die COST Action CA17124 „DigForAsp“ (dt: Digitale Forensik: Beweisanalyse mittels intelligenter Systeme und Praktiken) startete im September 2018 und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Die Leitung des Konsortiums haben Prof. Jesús Medina (Universidad de Cádiz) und Prof. Stefania Costantini (Università dell'Aquila). ZITiS ist sogenanntes Management Committe Member.

Das Ziel dieser COST Action ist, ein Netzwerk zur Erforschung des Potenzials der Anwendung Künstlicher Intelligenz und automatisierten Entscheidens (z. B. automated reasoning, logical reasoning, fuzzy logic) im Bereich der digitalen Forensik zu schaffen. Insbesondere sollen Methoden für die Phase der Beweisauswertung entwickelt werden. Ein Fokus ist, Ereignissequenzen zu rekonstruieren. Die Ergebnisse der Auswertungen sollen Strafverfolgungsbehörden, Ermittlerinnen undErmittlerinnen und Ermittlern, Staatsanwaltschaften, Anwältinnen und Anwälten sowie Gerichten präsentiert werden können. Daher ist entscheidend, dass die angewandten Techniken Zuverlässigkeit und Überprüfbarkeit gewährleisten und die Ergebnisse auch Akteuren ohne statistischen oder mathematischen Hintergrund erklärt werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://digforasp.uca.es (Aktuelles, Veranstaltungen)
https://www.cost.eu/actions/CA17124 (MoU, Management Committee)

Logo Forschungsprojekt EU-HYBNET

Seit Mai 2020 läuft das EU-Projekt EU-HYBNET zur Bildung eines europaweiten Netzwerks zur Bekämpfung hybrider Bedrohungen. Ziel des Projekts ist, das hier entwickelte europäische Netzwerk dazu zu nutzen, hybride Bedrohungen aufzudecken und Methoden zu entwickeln, um bestmöglich darauf reagieren zu können. Unter hybriden Bedrohungen versteht man Aktionen wie die Verteilung von Fehlinformationen durch staatliche und nichtstaatliche Akteure, die dazu dienen, die Gesellschaft zu destabilisieren und Entscheidungsfindung zu erschweren.

Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt wurde im Rahmen des European Commission’s Horizon 2020 Programms gegründet und wird durch Laurea University of Applied Sciences, der führenden Einrichtung zur Ausbildung im Bereich der zivilen Sicherheit in Finnland, koordiniert. Zu dem Konsortium gehören 25 Partner aus 14 europäischen Staaten. Die inhaltliche Koordination des Projekts liegt bei dem European Centre of Excellence for Countering Hybrid Threats (Hybrid CoE) aus Helsinki in Finnland, dem wichtigsten Partner in Hinsicht auf die Thematik des Projekts.

In der ersten Phase des Projekts wird eine Bedarfsanalyse durchgeführt, um die Bedürfnisse der Netzwerkteilnehmer zu identifizieren und zu verstehen, welche Hindernisse für die Erhaltung und Verbesserung ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber hybriden Bedrohungen bestehen. Die sich hieraus ableitenden Ergebnisse werden bewertet und für die Erstellung von Szenarien und Schulungen verwendet. Hierbei soll die Kombination aus Expert*innen verschiedenster Organisationen eine einzigartige Gelegenheit zur Entwicklung neuer Tools und Verbesserung der gesellschaftlichen Widerstandfähigkeit bieten.

Weitere Informationen zu den Partnern und Zielen des Projekts finden Sie hier:

www.euhybnet.eu
www.twitter.com/euhybnet
www.linkedin.com/company/49171370/

FORMOBILE Logo

Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden stehen heute vor rechtlich und technisch komplexen Herausforderungen bei der Extraktion, Dekodierung, Analyse und gerichtsfesten Aufbereitung von Daten aus Mobilfunktelefonen. Darüber hinaus existiert aktuell kein einheitlicher europäischer Standard bezüglich der forensischen Untersuchungskette, also der Weg eines Mobiltelefons vom sogenannten First Responder, dem Polizisten, der das Gerät sicherstellt, bis hin zum Sachverständigen, der das Gutachten im Auftrag des Gerichts erstellt.

Ziele des Projektes „FORMOBILE – From Mobile Phones to Court“ sind die Entwicklung eines europaweiten Standards zur forensischen Untersuchung von Mobilfunktelefonen, die Erweiterung bestehender forensischer Tools um neue technische Analysefähigkeiten und die Durchführung von Trainings für europäische Strafverfolgungsbehörden. ZITiS ist als einer von insgesamt 19 internationalen Projektpartnern im Projekt vertreten, leitet eines der zehn Arbeitspakete und arbeitet in drei weiteren mit.

  • Das von ZITiS geleitete Arbeitspaket 1 (Definition der Anforderungen Europäischer Polizeibehörden) hat zentrale Bedeutung. In diesem werden die Anforderungen der europäischen Strafverfolgungsbehörden erhoben, evaluiert sowie der Zuwachs von Know-how nach Absolvieren des Trainings am Ende des Projekts ermittelt.
  • ZITiS arbeitet mit beim Arbeitspaket 5 (Dekodierung mobiler Daten) und Arbeitspaket 9 (Projektmanagement).
  • Schließlich leitet ZITiS das Unterarbeitspaket 6.2 (Malware-Analyse-Tool), in dem Schadsoftware, die aus der forensischen Sicherung von Mobilfunktelefonen stammt, identifiziert und analysiert wird.

Das Projekt FORMOBILE wird während der Projektlaufzeit Mai 2019 bis April 2022 durch das Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 der Europäischen Kommission mit insgesamt knapp 7 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://formobile-project.eu/

Logo Projekt STARLIGHT

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann insbesondere durch die Auswertung großer digitaler Datenmengen bei der effektiven Bekämpfung von Kriminalität unterstützen. Die Chancen, die sich durch die Nutzung von KI-Methoden ergeben, sind enorm.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz startete das Projekt STARLIGHT im Oktober 2021. STARLIGHT verfolgt die Vision, eine neue nachhaltige Gemeinschaft aus Sicherheitsbehörden, Forschungsorganisationen, kleinen und mittleren Unternehmen und anderen Wirtschaftakteuren aufzubauen, um die strategische Autonomie der EU im Bereich der KI für Strafverfolgungsbehörden zu stärken. Eine zusammenhängende und strategische Landschaft soll aufgebaut sowie interoperable und vertrauenswürdige KI-Lösungen bereitgestellt werden.

STARLIGHT ist ein auf vier Jahre angelegtes Forschungsprojekt, welches von der Europäischen Kommission im Rahmen des EU-Förderprogramms für Forschung und Innovation, Horizon 2020, mit insgesamt 17 Millionen Euro gefördert wird. Das aus 52 europäischen Partnern bestehende Konsortium umfasst Strafverfolgungsbehörden, Forschungseinrichtungen und Universitäten, öffentliche Verwaltungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Industrieunternehmen. Gemeinsam sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Verbesserung und Erweiterung der Kenntnisse und des Bewusstseins der Strafverfolgungs­behörden, wie KI ihre operativen und Cybersicherheits-Fähigkeiten sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene verstärken kann
  • Stärkung und Erweiterung der Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden zur Nutzung von KI
  • Entwicklung einer Cybersicherheitsstrategie und der damit verbundenen wirksamen Maßnahmen zum proaktiven Schutz von KI-Lösungen der Strafverfolgungsbehörden vor Cyberbedrohungen
  • Bekämpfung des Missbrauchs von KI
  • Schaffung eines europäischen KI-Hubs für Strafverfolgungsbehörden als Dreh- und Angelpunkt für die europäische KI-Vision für Strafverfolgungsbehörden

ZITiS ist an zehn der zwölf Arbeitspakete beteiligt und wird mit seiner Forschung im Bereich Big Data Analyse einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten. Der Forschungsschwerpunkt der ZITiS liegt in der Erstellung von Tools zur Anonymisierung von Überwachungsvideos mit Erhalt von Gesichtern sowie zur Analyse von Datensätzen auf Bias und Schwachstellen. Des Weiteren wird ein Tool zur Generierung von Profilbildern (FaceOn) und zwei Datensätze bereitgestellt: Ein Deepfake-Gesichtsbild Datensatz und ein Deepfake-Audiodatensatz.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Projektwebsite: https://www.starlight-h2020.eu
Twitter: https://twitter.com/Starlight_H2020

Logo EU Horizon2020
Logo Projekt VIKING

In komplexen polizeilichen Ermittlungsverfahren – u.a. in Fällen von organisierter Kriminalität oder Terrorismus – fallen regelmäßig große Mengen an digitalen Daten an, insbesondere Bilder, Videos, Audioaufnahmen, Text- und Sprachnachrichten. KI-Lösungen versprechen hier Abhilfe, indem sie eine Vorsortierung der Daten nach ihrer potentiellen Relevanz vornehmen und so die Auswertung von Massendaten erst ermöglichen.

Ein grundlegender Beitrag von VIKING ist die Entwicklung eines Katalogs für die Einhaltung akzeptabler ethischer und hoher rechtlicher Anforderungen für KI-Verfahren; er operationalisiert die zugrundeliegenden Prinzipien vertrauenswürdiger KI im Licht des neuen EU-Rechts und weiterer rechtlicher und ethischer Anforderungen; diese Handreichung wird Stakeholder-gerecht zwischen den Anforderungen an Anbieter und Anwender differenzieren.

Mit der Verzahnung unterschiedlicher Aktivitäten in VIKING entstehen die Grundlagen für vertrauenswürdige KI. Die Anwender begleiten die Arbeiten und evaluieren die Demonstratoren und Anforderungskataloge hinsichtlich Funktionalität und Praktikabilität für den polizeilichen Alltag, was eine enge Bindung der Forschungsarbeiten an die tatsächliche Relevanz für die Bedarfsträger sicherstellt. Im Erfolgsfall können die Ergebnisse aus VIKING zukünftig zur Best Practice für den polizeilichen Einsatz von KI-Verfahren avancieren, Recht und Sicherheit in Europa stärken und maßgeblich die rasant wachsenden nationalen und internationalen Märkte dieses Segments durch Technik made in Germany prägen.

Ein praxisrelevanter Beitrag von VIKING besteht im Wissenstransfer der Projektergebnisse in Standardisierungsaktivitäten; sie zielen auf die entwicklerunabhängige Mess- und Überprüfbarkeit von KI-Lösungen unter Einbeziehung akzeptabler ethischer und hoher rechtlicher Anforderungen ab und bilden die Grundlage zukünftiger Zertifizierungsverfahren. Die während der Förderzeit entwickelten Standardisierungsdokumente wie zum Beispiel DIN SPECs, sollen langfristig als Basis für europäische und internationale Normungsaktivitäten dienen und bilden eine mögliche Grundlage für Normen im Bereich der zivilen Sicherheit und Künstlichen Intelligenz.

Projektlaufzeit
Januar 2022 bis Januar 2025

Projektkoordinator
IDEMIA Identity & Security Germany AG

Projektpartner

  • Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich
  • Universität Konstanz
  • Fraunhofer Institut für digitale Medientechnologie - Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie
  • Universität Tübingen
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Forschungsinstitut für Öffentliche und Private Sicherheit (FÖPS Berlin)
  • Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen
  • Universität der Bundeswehr München – Forschungsinstitut CODE
  • Polizeipräsidium München
  • DIN Deutsches Institut für Normung e. V.

Projektförderung
Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Bekanntmachung „Künstliche Intelligenz in der zivilen Sicherheitsforschung II“ unter dem Förderkennzeichen: 13N16240 gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Mitgliedschaften

European Telecommunications Standards Institute (ETSI)

Das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI; englisch „European Telecommunications Standards Institute“) ist eine der drei großen Normungsorganisationen in Europa mit Sitz in Sophia Antipolis (Frankreich). ETSI ist eine gemeinnützige Organisation, die von der Europäischen Union als Europäische Organisation für Normung anerkannt ist und das Ziel verfolgt, weltweit anwendbare Standards für die Informations- und Kommunikationstechnologien zu schaffen.

ZITiS ist unter der Obhut des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (kurz BMWi) seit 02. April 2019 stimmberechtigtes 3GPP-/ETSI-Vollmitglied und kann an den „Technical Standardisation Groups“ (TSGs) teilnehmen und mit abstimmen.

Die ZITiS hat dadurch Zugang zu den aktuellsten Informationen zu globalen Mobilfunk-Standards und ist an der Entwicklung von Standards direkt beteiligt.

In Europa begann die ETSI Ende der 1980er-Jahre mit der Beschreibung des ersten digitalen Mobilfunkstandards „GSM“. Am 04. Dezember 1998 wurde die 3GPP (3rd Generation Partnership Project) als weltweite Vereinigung der bis dahin vorhandenen Standardisierungsgremien für Mobilfunk ins Leben gerufen. Seither zeichnet sich die 3GPP mit ihren „Technical Standardisation Groups“ (TSGs) für die Spezifizierung neue Mobilfunktechnologien weltweit verantwortlich.

http://www.etsi.org

European Network of Forensic Science Institutes (ENFSI) / Forensic Information Technology Working Group (FIT)

Das European Network of Forensic Science Institutes (Europäisches Netzwerk von Forensik Instituten / ENFSI) hat die Aufgabe den Austausch zwischen den Europäischen Forensischen Instituten und die Qualität der Analysen zu verbessern. ENFSI ist die für den Bereich der forensischen Wissenschaften von der Europäischen Kommission anerkannte gemeinnützige Organisation. Insgesamt hat das ENFSI 17 Arbeitsgruppen.

ZITiS hat einen Gaststatus in der IT-Forensik Gruppe FIT und dadurch Zugang zu den aktuellsten Informationen im Bereich der Digitalen Forensik und ist an den ENFSI FIT Aktivitäten direkt beteiligt.

Das ENFSI wurde 1995 gegründet und hat inzwischen 72 Forensik Labore als Mitglieder und arbeitet eng mit der CEPOL (European Union Agency for Law Enforcement Training) zusammen und ist insbesondere im Bereich der Standardisierung in der Forensik und in der Qualifizierung der Labore ein starker Partner.

https://enfsi.eu/

Competence Center for Applied Security Technology, CAST e.V.

Der CAST e.V. bietet vielfältige Dienstleistungen im Bereich der Sicherheit moderner Informationstechnologien und ist Ansprechpartner für IT-Sicherheitsfragen. Sein Kompetenznetzwerk vermittelt auf allen Ausbildungsebenen Wissen über IT-Sicherheitstechnologie - von Unterstützung für den Studienschwerpunkt IT-Sicherheit an der TU Darmstadt bis hin zur berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung. Mit Informationsveranstaltungen, Beratung, Workshops und Tutorials unterstützt CAST die Anwender bei Auswahl und Einsatz von bedarfsgerechter Sicherheitstechnologie.

Ziel des CAST e.V. ist es, dem wachsenden Stellenwert der IT-Sicherheit in allen Wirtschaftszweigen und Bereichen der öffentlichen Verwaltung die erforderliche Kompetenz gegenüberzustellen und weiterzuentwickeln. Die CAST-Mitgliedschaft bietet der ZITiS ideale Möglichkeiten für den intensiven Austausch mit anderen Unternehmen und Institutionen, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Forschung.

http://cast-forum.de

Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist das Kompetenz- und Karrierenetzwerk für Personalbeauftragte in der Privatwirtschaft sowie im öffentlichen Dienst. Im Zentrum der Arbeit der DGFP steht der persönliche Erfahrungsaustausch. Ziel ist, durch das Personalnetzwerk einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen und Behörden zu generieren, um dadurch Wertschöpfung im Hinblick auf eigene HR-Themen zu gelangen.

ZITiS ist als Mitglied Teil des Netzwerkes und trägt aktiv zur Vernetzung der Mitglieder bei, sowohl aktiv – in der Bereitstellung von Tagungsräumlichkeiten – sowie passiv – als Teilnehmer von Netzwerktreffen. Ebenfalls beteiligt sich ZITiS aktiv in Form von Vortragsbeiträgen an DGFP-Veranstaltungen.

Die ZITiS bleibt im Rahmen des Austausches am personaltechnischen Puls der Zeit. Andere Parteien profitieren vom Austausch mit der ZITiS im Hinblick auf personaltechnische Themen (gerade auch für Unternehmen im Aufbau/Startups), sowie von der Möglichen Nutzung unserer Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Redebeiträgen bei Tagungen.

http://www.dgfp.de

Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung (AFCEA) Bonn e.V.

Das Anwenderforum für Fernmeldetechnik, Computer, Elektronik und Automatisierung (AFCEA) Bonn e.V. hat sich der Zielsetzung verschrieben, seinen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit ein Spezialforum moderner Informations- und Kommunikationstechnologie zu bieten. Als gemeinnützig anerkannter Verein ohne kommerzielle Interessen umfasst AFCEA e.V. über 1.000 persönliche und mehr als 100 Firmenmitglieder. Zu den Firmenmitgliedern gehören neben den Großen der IT- und Kommunikationsbranche eine Vielzahl mittelständischer und kleinerer Unternehmen.

Der Verein geht auf die Initiative von Soldaten zurück, die den Austausch rund um Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich fördern wollten. Eingebettet in eine internationale Organisation zählt AFCEA Bonn e.V. heute zu den etabliertesten Dialogplattformen für diese Themen.

Der Verein bietet eine Informationsplattform für Verteidigung, Innere Sicherheit, öffentliche Verwaltung, Lehre und Forschung. Bundeswehr, Behörden und Organisationen mit Aufgaben der öffentlichen Sicherheit und des eGovernment formulieren ihre Erwartungen und Herausforderungen, Unternehmen stellen ihre Lösungen vor, die Wissenschaft zeigt Trends der ITK.

http://www.afcea.de

European Anti-Cybercrime Technology Development Association (EACTDA)

Die European Anti-Cybercrime Technology Development Association (EACTDA) wurde 2020 gegründet und ist ein europäischer, gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, bestehende Forschungsergebnisse für europäische Sicherheitsbehörden zu operationalisieren. Forschungsprojekte liefern häufig Technologien die noch nicht reif genug sind, um von den Endanwendern direkt verwendet zu werden. Der Zusammenschluss von europäischen Sicherheitsbehörden, Firmen und Forschungseinrichtungen zu EACTDA möchte sich genau dieser Herausforderung stellen, indem basierend auf Lösungsansätzen hoch-qualitative, getestete und vor allem benutzerfreundliche Software entwickelt wird, die den Bedürfnissen der Sicherheitsbehörden entspricht. Alle EACTDA Entwicklungen stehen den europäischen Sicherheitsbehörden kostenfrei zur Verfügung.

ZITiS ist ein Gründungsmitglied von EACTDA nimmt ebenso an dem EU-geförderten Tools4LEAs Projekt teil. Damit stärken wir den internationalen Austausch und bekommen Zugriff auf Neuentwicklungen, die speziell für Sicherheitsbehörden entwickelt wurden. Durch die in ZITiS vorhandenen Expertise, mit welchen Herausforderungen die Sicherheitsbehörden konfrontiert sind, liefert ZITiS wichtigen Input für die Entwicklungsarbeiten in EACTDA.

https://eactda.eu

MINTvernetzt

Seit 2008 haben sich über 370 Partner:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen zusammengeschlossen. Ihr erklärtes Ziel ist es, mehr Mädchen und Frauen für eine Karriere in MINT-Berufen zu begeistern. Im Dezember 2020 ist auch ZITiS dem Pakt beigetreten, welcher im Mai 2021 von MINTvernetzt übernommen wurde. MINTvernetzt ist ein Verbundprojekt, das gemeinsam von Mitarbeitenden der Körber-Stiftung, der matrix gGmbH, des Nationalen MINTForums e.V., des Stifterverbands und der Universität Regensburg umgesetzt wird. Zusammen blickt man auf viel Erfahrung in der MINT-Bildung, die bei MINTvernetzt gebündelt und weiterentwickeln werden soll. 

www.mint-vernetzt.de

Startups

Als Dienstleister für Behörden mit Cybersicherheitsbezug arbeiten wir am Puls der Zeit und freuen uns daher ebenfalls über innovativen Input sowohl aus eigenen Reihen als auch von extern. Um unsere Innovationskraft zu verstärken, sind Ideen und Vorschläge von StartUps in den Bereichen Telekommunikationsüberwachung, Big Data Analyse, Kryptoanalyse und Digitale Forensik bei uns sehr willkommen. Wenn ihr euch als StartUp bei ZITiS einbringen wollt, dann wendet euch gerne an iw@zitis.bund.de.